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Steckerlfisch von der Sardine

4 kleine (oder 2 große, dann längs geteilte) geputzte Sardinenfilets, der Länge nach auf Holzspieße aufspießen. Dann auf der Hautseite etwas mehlieren und in einer beschichteten Pfanne in wenig Rapsöl anbraten.

Wenn die Filets am Rand hell werden, wenden, einen ordentlichen Stich Butter zufügen und die Pfanne vom Feuer nehmen. Mit der geschmolzenen Butter begießen und mit einem Spritzer Zitronensaft, Salz, Pfeffer und frisch geschnittener Petersilie würzen. Die Spieße auf der Chorta anrichten.

Ihr Special-Talk!

Sie haben einfach nicht jeden Tag Zeit 2 Stunden am Herd zu stehen? Die Kinder kommen zu unterschiedlichen Zeiten von der Schule nach Hause? Was soll ich kochen, wenn plötzlich 5 Freunde unangemeldet vor der Tür stehen? Kann man eigentlich mit Discounterware ordentlich kochen? Die Liste könnte ich unendlich weiterführen.

Der Special-Talk ist Ihre Rubrik, die auf fast alles eine Antwort geben soll. Dazu benötige ich aber auch Ihre Hilfe. Was interessiert Sie am Dringlichsten? Was wollten Sie schon immer mal wissen? Oder Sie haben eine Idee zum Thema „Wenig Zeit“ und/oder „Discounterware“ oder, oder, oder? Machen Sie einfach mit. Senden Sie mir Ihren Beitrag oder Ihre Frage. Im Mitglieder-Bereich können Sie mir ganz einfach eine Email schreiben und mit mir talken. Klicken Sie hier.

Übrigens hier gibt es ein schönes Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit: Die Käserei Champignon - mit ihren Marken CAMBOZOLA, ROUGETTE, Montagnolo und Mirabo - und Seeberger haben zusammen mit meiner Hilfe, diese wunderbare Rezept- und Informationsbroschüre erstellt. Die gibt es exklusiv hier kostenlos zum Downloaden. Und zusätzlich auch eine Rezept- und Informationsbroschüre von der Käserei Champignon und Darbo. Hier Downloaden



Heute: Chorta - Wildkräuter

Wer Chorta einmal gegessen hat, wird immer wieder davon schwärmen. Abhängig von Festland oder Insel und Jahreszeit wird dieser gekochte Wildkräutersalat wirklich nur in Bergdörfer-Tavernen und bei Bauern zubereitet. Gesammelt werden, Amaranth, Malve, Wilder Spinat, Löwenzahn, Gänsefuß, Portulak, Fenchelgrün, und, und, und. Was einem halt so beim Sammeln begegnet. Gewaschen und geputzt wird er in gut gesalzenem, kochendem Wasser blanchiert – mit Stielen gerne etwas länger – und dann einfach nach dem Blanchieren und Ausdrücken mit fein gewürfelten Schalotten und Knoblauch (Menge nach Geschmack) in einer Sauteuse mit etwas Olivenöl angeschwenkt. Jetzt mit Salz, Pfeffer, reichlich Zitronensaft und reichlich gutem Olivenöl würzen und sofort servieren.

Der Reiz und die Vielfältigkeit dieses Gerichtes liegen natürlich in den Kräutern und was wir gerade ebenso auf dem Markt oder bei der Kräuterwanderung gefunden haben. Wer zu wenig Ausbeute beim Sammeln hat, kann natürlich auf dem Markt mit Spinat und Mangold „auffüllen“. Ich mache daraus ganz gerne ein feines Zwischengericht, bzw. einen Fischgang. Bevor ich die geputzte Chorta blanchiere, setze ich pro Person eine 60 g Tranche Lachsfilet auf ein gefettetes Blech, lege pro Tranche eine Butterflocke auf und verschließe das Blech mit Frischhaltefolie. Jetzt ab in den 120° C vorgeheizten Backofen für max. 15 min – so bleibt das Filet schön saftig. Wenn die Chorta in der Zwischenzeit zubereitet ist, je eine Portion anrichten, darauf die Lachs-Tranche, mit etwas Salz, Pfeffer und Lavendelblüten würzen und gleich servieren. Natürlich können Sie den Fisch variieren, z.B. mit Saibling. Hier links noch eine Idee von Christian Jürgens: Steckerlfisch von der Sardine (oder Saibling) – ganz einfach auf die Chorta legen.